Die Stadt will ihren Bürgern über das Programm „Pro Klima“ die Gelegenheit geben, an der Energiewende teilzuhaben und auch auf Dauer finanziell davon zu profitieren. Das begrüßt wir als SPD-Ratsfraktion ausdrücklich. Leider sind die meisten Fördermöglichkeiten in diesem Bereich, gleich auf welcher Ebene, an den Bedürfnissen von Eigenheimbesitzern orientiert. Als wir die Klein-Solaranlagen, die sogenannten „Balkonkraftwerke“ mit in das Programm Pro-Klima aufnahmen, sollte es ausdrücklich dieses Ungleichgewicht ausgleichen.
Aus dem aktuellen Haushaltsentwurf hat die Verwaltung genau diesen Programmbestandteil jedoch gestrichen. Wie im Umweltausschuss erläutert wurde, erfolgte dies wegen eines zu geringen Interesses daran. Angesichts des Besorgnis erregenden Fortschreitens des Klimawandels sollte das kein Argument sein, zumal es sich um geringe Summen handelt. Um die Frage der Berechtigung zu vereinfachen, schlägt die SPD vor, den Adressatenkreis auf alle auszudehnen, die auch Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben. „Teilhabe an der Energiewende darf in Emsdetten kein Privileg sein“, erläutert dazu Philipp Beicke, der die SPD im Umweltausschuss vertritt. „Es ist ein Projekt der ganzen Stadtgesellschaft.“
