Der Brookweg zwischen Taubenstraße und Spatzenweg ist seit Jahren verkehrsberuhigt. Dazu dienen Schwellen im Belag ebenso wie Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das ist notwendig, weil dieses Stück Brookweg gern als Schleichweg für den Verkehr aus den benachbarten Gewerbegebieten dient. Es war seinerzeit einer der Bausteine dafür, die Straße für den Fußverkehr sicherer zu machen und die Lärmbelastung für die Anwohner zu verringern. Jetzt aber wiesen Anwohner*innen die SPD darauf hin, dass diese Regeln im Alltag kaum noch beachtet würden. Eine Gruppe Fraktionsmitglieder ergriff darauf die Initiative und überzeugte sich selbst im morgendlichen Berufsverkehr vom jetzigen Zustand. „Die hohe Geschwindigkeit der PKWs und Lieferwagen gefährdet die Schulkinder, die morgens diesen Weg nehmen, gerade in der dunklen Jahreszeit“, fasste Dörthe Weist-Vanheiden die Beobachtungen zusammen. „Und die Anhänger der Handwerker-Wagen produzieren unnötigen Lärm, wenn sie über die Bodenwellen klappern.“

Deswegen fordert die SPD-Fraktion die Stadtverwaltung auf, in einem ersten Schritt durch den Ordnungsdienst oder mobile Messungen die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten auf diesem Teil des Brookwegs festzustellen. Zusätzlich können an geeigneter Stelle die Autofahrer durch ein Tempodisplay („Sie fahren …“) auf die zulässige Schrittgeschwindigkeit aufmerksam gemacht werden und dadurch für ein besseres Fahrverhalten sensibilisiert werden.
Die SPD hofft, durch solche Maßnahmen verhindern zu können, dass am Ende die Ecke Brookweg – Spatzenweg ganz abgeriegelt werden muss. „Bauliche Eingriffe sind letztlich immer teurer und gehen auf Kosten derjenigen, die sich im Verkehr korrekt verhalten.“
