Geselliger Austausch über Landespolitik

Zu einem politischen Austausch bei Kaffee und Kuchen traf sich am Samstag Emsdettens SPD. Das neu renovierte Kaminzimmer bei Pötter war gut gefüllt, das Bedürfnis zum Austausch gut.

Interessante Impulse dazu gab Landtagskandidat Dominik Bems. Er versprach, in den kommenden Monaten noch öfter nach Emsdetten zu kommen und sich mit einem möglichst vielfältigen Querschnitt der Menschen zu treffen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Emsdettens SPD habe in den Nachbarkommunen einen guten Ruf durch die starke Rolle junger Mitglieder und durch den Erfolg von Ideen wie Azubi-Wohnheimen oder die Pflege-Card für Angehörige. 

Auch in NRW, so führte Bems weiter aus, gibt es vielfältige Probleme anzupacken. Als Beispiel nannte er die nachlassende Leistungskraft unserer Schulen, auch im Vergleich zu anderen Bundesländern. Das sei nicht allein für die Jugendlichen selbst schädlich, sondern auch für die nötige Modernisierung unserer Wirtschaft mit den Industriearbeitsplätzen des 21. Jahrhunderts. Der Ortsvorsitzende Frank Achterkamp fügte hinzu, dass wir zu einem Punkt gelangen müssen, wo das Wort „Reform“ nicht mehr eine Angleichung von Lebensverhältnissen auf möglichst geringem Niveau bedeutet, sondern eine positive Perspektive vermittle. 

Verschiedene Stimmen riefen dazu auf, nicht länger verschiedene Bevölkerungsgruppen gegen einander auszuspielen. Eine einheitliche Bürgerversicherung, eine Erbschaftssteuer für große Vermögen, die Wiederbelebung einer Landesbaugesellschaft – das sind alles keine ganz neuen Ideen, aber welche, die jetzt verstärkt angegangen werden müssen. 

In einer Nachwahl wählte die Versammlung Niklas Kompalik zum Stellvertretenden Schriftführer neu in den Vorstand. Klaus Rakers rief die „jungen Alten“ im Ortsverein auf, die Arbeitsgemeinschaft 60plus zu verstärken.