SPD-Frauen bei Familie Hemker

Erneuerbare Energie und Kulturarbeit vor Ort

Über den Emsradweg landeten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialde- mokratischer Frauen (AsF) am vergangenen Donnerstag nach einem kurzen Schlenker zur Emsfähre direkt im Skulpturengarten der Familie Hemker.

Kerstin Hemker erläu­terte inmitten blühen­der Blumen und Pflan­zen die Geschichte der Bild­hauerei im südlichen Af­rika immer mit Bezug auf die im Hemkerschen Garten ausge- stellten Skulpturen.

„Es ist moderne Kunst", so Kerstin Hemker, die seit mehr als 15 Jahren diese mittler­weile welt­berühmte Kunstrichtung in Deutschland bekannt gemacht hat.

Die Erlöse aus dem Verkauf der Skulpturen gehen an Projekte im ländlichen Raum unter anderem in Namibia, Simbabwe und in der Republik Südafrika.

Insgesamt 30 junge Leute, so Reinhold Hemker, werden in diesem Jahr in diesen Ländern Workcampeinsätze leisten.

Anklang bei der AsF fand auch die Besich­tigung der Hemker­schen Solaranlagen zur Warmwasserberei­tung und zur Strom­produktion. Reinhold Hemker sagte, dass besonders nach Ver­bes­se­rung der Ein­speisungs­vergütung bei der Strom­ge­win­nung aus erneuerbarer Energie die Instal­la­tion von Photovol­taik­anlagen sprung­haft angestiegen sei. Die Her­steller solcher Anla­gen kämen mit der Pro­duk­tion kaum noch nach, so dass erhebliche Wartezeiten bis zur Installation einge­tre­ten seien.

Die AsF–Vorsitzende Maritheres Hölscher beklagte, dass in Emsdetten im Vergleich etwa zu Saerbeck und Westerkappeln eine umfassende kommunale Initiative zur Förderung der erneuerbaren Energien fehle. Das gelte auch für Biogas. Hier verwies Mechthild Frenking darauf, dass seitens der SPD-Fraktion ein Antrag auf Ausweisung von Flächen für Biogasanlagen in den Rat eingebracht worden sei.

Bei kühlen Getränken und leckeren Speisen klang der Abend in gemütlicher Runde im nahe am Emsradweg und der Ems gelegenen Haus der Familie Hemker aus. Es wird nicht das letzte Treffen gewesen sein, meinte die Kreistagskandidatin Gundula Grommé.