Regenerative Energien in Emsdetten ausbauen  - Anträge eingebracht

„Eine der Lehren aus Fukushima ist doch, dass wir auch in Emsdetten noch stärker auf regenerative Energien setzen müssen“, fasste Marita Haude die Diskussion in der SPD-Fraktion zusammen. Die Stadt müsse hier noch deutlicher eine Vorreiterrolle übernehmen.

Die SPD hat dazu zwei Anträge in den Rat eingebracht. Der erste beschäftigt sich mit der Windenergie. „Unser Ziel ist es, dass möglichst bald ein größeres Gelände in Emsdetten planerisch ausgewiesen wird, in dem Windkraftanlagen ermöglicht werden“, so Elmar Schumacher. Gedacht ist hierbei an einen Bereich in direkter Nachbarschaft zur Ortsgrenze nach Saerbeck. Hier gibt es bereits mehrere Interessenten, die neue Windräder bauen wollen. Solche Anträge müssen nach Auffassung der SPD deutlich schneller bearbeitet werden.

Ein zweites Standbein soll die Errichtung weiterer Fotovoltaik-Anlagen darstellen. Hierzu heißt es in einem von Dieter Tillmann verfassten Antrag:

  • Die Stadt überprüft ihre eigenen, sowie die dauerhaft angemieteten Grundstücke und Immobilien, ob sie zur Installation von Fotovoltaik-Anlagen geeignet sind.

  • Die Stadt installiert auf geeigneten Grundstücken und Immobilien solche Anlagen,

  • Die Stadt informiert ihre Bürgen über die entsprechenden Möglichkeiten und bietet ihnen zur Finanzierung Anteilseignerschaften an.