|
12. Oktober 2011
An den
Rat der Stadt Emsdetten
namens der SPD-Fraktion beantrage
ich: Der Rat beschäftigt sich bis zur Sommerpause 2012 mit
der Frage, wie im Bereich der Grundschulen auf die sinkenden Schülerzahlen
zu reagieren ist. Bis dahin soll die Frage spätestens beantwortet werden,
ob eine der bestehenden Grundschulen zum Schuljahr 2013/2014 keine neuen
Schüler/innen mehr aufnimmt. Realistisch könnte eine solche Auflösung nur für eine
Grundschule in Betracht kommen, die nicht in den Außenbezirken der Stadt
liegt und die keinen Offenen Ganztag anbietet. Ziel des Antrags ist es, den
Betroffenen (Kindern, Eltern, Lehrern) in absehbarer Zeit eine
Entscheidungssicherheit zu geben und diese Frage öffentlich und nicht nur
hinter verschlossenen Türen zu diskutieren. Mit der Entscheidung für das
Schuljahr 2013/14 wird auch sichergestellt, dass alle Eltern, die jetzt
ihre Kinder in einer Grundschule anmelden, davon ausgehen können, dass
ihre Kinder ihre Grundschulzeit in dieser Schule absolvieren können. Um diese Entscheidung treffen zu können, ist es
notwendig, dass einige Punkte vorab zeitnah durch die Verwaltung geklärt
werden:
Grundsätzlich wichtig ist es für die SPD-Fraktion, dass
diese sicherlich sehr emotionale Frage neben den o.g. Kriterien nach
folgenden Gesichtspunkten beantwortet wird:
Es kann nicht darum gehen, die pädagogische Arbeit
einzelner Grundschulen zu vergleichen oder zu bewerten. Die SPD-Fraktion
geht grundsätzlich davon aus, dass in allen Grundschulen sehr gut
pädagogisch gearbeitet und die unterschiedlichen pädagogischen Konzepte
der einzelnen Schulen sehr gut ausgearbeitet sind. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Thomas Kock
|