18. November 2011

An den

Rat der Stadt Emsdetten 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

namens der SPD-Fraktion stelle ich folgenden Antrag: 

Die neue Zweifachturnhalle am Gymnasium wird mit einer Tribüne ausgestattet. Für diese Tribüne wird ein Höchstbetrag von 120.000 Euro an Kosten festgelegt. Die Tribüne ist so zu planen, dass mindestens 50-60 Zuschauer Platz finden. Mit dem TVE sollen Gespräche aufgenommen werden, wie sich der Verein an den Kosten beteiligen kann, etwa durch Übernahme der Möblierung.

Ebenfalls wird die Halle mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet. In dieser Frage kommt der Stadt eine Vorbildwirkung zu. Die Anlage bedeutet einen ökologischen Beitrag der Stadt gegen den Klimawandel. 

Begründung 

Die Tribüne soll sicherstellen, dass die Halle neben dem Schulsport auch für Meisterschaftsspiele zu nutzen ist. Gedacht wird dabei an solche Begegnungen, bei denen nicht mit einem großen Zuschauerzuspruch zu rechnen ist, also Begegnungen, wo im Wesentlichen die Eltern und Freunde der Spieler/innen anwesend sind. Diese Tribüne kommt stark den Wünschen des Turnvereins entgegen, der sich von daher auch an den Kosten beteiligen sollte.

Die Photovoltaikanlage wird sich nach Berechnungen der Stadtverwaltung in 12 Jahren amortisieren. Von daher erscheint die Investition von gut 80.000 Euro sinnvoll. 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Thomas Kock


18. November 2011

An den

Rat der Stadt Emsdetten 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

namens der SPD-Fraktion stelle ich folgenden Antrag: 

Die Vergnügungssteuer wird zum kommenden Jahr von jetzt 19 % auf 22 % erhöht. Dadurch ergeben sich nachhaltig Mehreinnahmen für die Stadt von jährlich 63.000 Euro. 

Begründung: 

Die letzte Erhöhung der Steuer datiert aus dem Jahr 2006. Eine damals unterstellte Erdrosselungswirkung ist offensichtlich nicht eingetreten, wie nicht zuletzt auch die Wiedereröffnung einer Spielhalle an der Kirchstraße beweist. Die Anhebung ist moderat und stellt einen Beitrag zur Verbesserung der Finanzsituation der Stadt dar. 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Thomas Kock


21. November 2011

An den Rat der Stadt Emsdetten 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

namens der SPD-Fraktion stelle ich folgenden Antrag: 

Der Wirtschaftsplan für das Abwasserwerk geht für das kommende Jahr von einem Kreditbedarf von rund 1,7 Millionen Euro aus. Damit sollen insgesamt etwa 48 % aller Investitionen durch Kredite gedeckt werden.

Dieser Betrag erscheint der SPD-Fraktion deutlich zu hoch. Ziel sollte es sein, die Schuldenentwicklung des Abwasserwerkes deutlich zurückzufahren.

Dazu beantragt die SPD folgende Maßnahmen:

  • Die für das Versiegelungskataster veranschlagten Mittel von 62.000 Euro für das Jahr 2012 werden erst für einen späteren Haushalt eingeplant.

  • Der Haushaltsansatz für die Beschaffung von beweglichem Vermögen von 50.000 Euro wird für das Jahr 2012 gestrichen und Neuanschaffungen in die Zeit gesetzt.

  • Für die Fortschreibung des Geographischen Informationssystems werden nur 10.000 Euro statt der geplanten 20.000 Euro in den Wirtschaftsplan eingestellt.

  • Für die Entflechtung des Mischwassersystems wird ein Höchstbetrag von 50.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Verwaltung erarbeitet einen Vorschlag, welche Maßnahme ihrer Meinung nach Priorität genießen sollte. Weitere Maßnahmen werden in die Zeit gesetzt.

  • Wie bei der Eigenkapitalverzinsung wird auch die Berechnung von fiktiven Fremdkapitalzinsen mit 6 % v.H. und nicht mit 4 % berechnet. Dies führt zu einer moderaten Gebührenerhöhung und zu einer Gewinnerhöhung des Abwasserwerkes von 211.000 Euro. Dieses Geld soll ausschließlich dazu verwendet werden, die Kreditaufnahme des Abwasserwerkes zu reduzieren. Nach Meinung der SPD bedeutet diese Maßnahme eine höhere Generationengerechtigkeit. Zwar ist es im Bereich der Kanalisation sicherlich legitim, auch Maßnahmen von der nächsten Generation mitfinanzieren zu lassen, da diese die Kanäle auch mitnutzen wird. Insgesamt erscheint der SPD der Kreditanteil aber als zu umfangreich.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Thomas Kock


23. November 2011

An den

Rat der Stadt Emsdetten 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

namens der SPD-Fraktion beantrage ich: 

Seit einiger Zeit haben sich die Immobilienbesitzer der Emsstraße zu einem Arbeitskreis zusammengefunden, um gemeinsam eine Aufwertung der Straße zu erreichen. Die Emsstraße konnte bekanntlich bei der Umgestaltung der Innenstadt keine Berücksichtigung finden und gerade die Händler sind der Auffassung, dass hier auch Maßnahmen der Stadt erforderlich sind (s. auch den Antrag von Emsig vom 11.10.2011). Befürchtet werden Leerstände und eine „Abwärtsspirale“.

Das Anliegen des Arbeitskreises hält die SPD-Fraktion grundsätzlich für berechtigt. 

Für das kommende Haushaltsjahr beantrage ich daher, Planungskosten von 20.000 Euro in den Etat aufzunehmen. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit Vertretern des Arbeitskreises ein Konzept zu entwickeln, das folgende Punkte umfassen soll:

  • Gestaltung des Eingangsbereichs

  • Beleuchtung (Umstellung auf Hängeleuchten)

  • das Mobiliar der Straße

  • mögliche Veränderungen im Straßenbelag.

Mit dem Konzept ist gleichzeitig ein Kostenrahmen zu erstellen, der es dem Rat ermöglicht, zum Haushaltsjahr 2013 konkret über dieses Anliegen zu entscheiden. 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Thomas Kock