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SPD
trägt Haushalt
Die
SPD-Fraktion wird dem Haushalt für das Jahr 2011 zustimmen. Zwar haben
nicht alle Anträge der SPD in den Ausschüssen die Mehrheit gefunden,
aber gerade in finanziell für die Stadt sehr schwierigen Zeiten ist es
wichtig, dass der Haushalt grundsätzlich von einer breiten Mehrheit
getragen wird. „Gerade im jetzigen politischen Hickhack ist es
notwendig, dass die SPD solide und verlässlich bleibt“, so
Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Kock.
Mit
Spannung sehen die Sozialdemokraten der Diskussion um die Nachfolge des
Bei-geordneten im Rat am Dienstag entgegen. Die von der CDU und der
Emsdettener Liste favorisierte Lösung, auf die öffentliche Ausschreibung
eines Beigeordneten zu verzichten, wird von der SPD stark kritisiert.
Eine interne Ausschreibung, bei der sich nur wenige Mitarbeiter des
Rathauses bewerben dürfen und der Sieger der Aus- schreibung von den beiden
Fraktionen bereits öffentlich benannt worden ist, ist nach Auffassung der
SPD rechtlich nicht haltbar. Hier wird jeder Konkurrentenklage Tür und
Tor geöffnet. Für die SPD ist das nichts anderes als Emsdettener Klüngel
oder Emsdettener Filz.
Notwendig
ist es, dass eine starke Person als Beigeordneter gewählt wird, jemand
der auch in der Lage ist, neue Ideen in die Stadtverwaltung zu bringen und
dem Bürger- meister auch einmal Kontra zu geben, wenn dieser sich mal
wieder verrennt. Bei einer öffentlichen Ausschreibung kann sich schließlich
auch jeder Mitarbeiter des Rathauses bewerben. „Wir wollen die besten Köpfe
für Emsdetten und keinen Schmu“, so Marita Haude. Eine Stadt von der Größenordnung
von Emsdetten braucht einen kompetenten Beigeordneten.
Zur
Diskussion um die Westumgehung meint die SPD: Der mit dem Kreistag
gefundene Kompromiss stellt insgesamt eine gute Lösung dar. Es gibt
keinen Grund, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir müssen jetzt
weiter verhandeln und alles dafür tun, dass die Westumgehung doch noch
gebaut wird“, fasste Helmut Laumann zusammen. Klar ist, dass es eine
weitere zeitliche Verzögerung gibt, aber ohne den mit der Kreistagsfraktion gefundenen Kompromiss hätte sich der Landrat durchgesetzt und
die Umgehung wäre endgültig im Jahre 2010 gestorben.
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