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Arm
in einem reichen Land Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen unterstützt Kampagne EMSDETTEN.
Mit einem Infostand hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen (AsF) am Wochenende auf den Start der Aktionswochen des
Deutschen Frauenrates und der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler
Frauenbüros „Arm in einem reichen Land“ hingewiesen. Mit der
bundesweiten Kampagne wollen die Initiatorinnen im Rahmen des Europäischen
Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung auf die
besondere Armutsgefährdung von Frauen und Kindern aufmerksam machen.
„Es ist ein Skandal, dass in unserem reichen Land immer mehr Menschen
von Armut bedroht
oder
direkt betroffen und dadurch sozial
ausgegrenzt werden“, erklärt Gundula
Grommé, Vorsitzende der AsF Emsdetten. Besonders Ältere, allein
erziehende Frauen und Kinder gehörten zu dieser wachsenden Gruppe. Die Ursachen
für weibliche Armut lägen in der geringen Entlohnung, besonders bei
Teilzeitarbeit, sowie in der Langzeitarbeitslosigkeit
oder in geringfügigen
Beschäftigungsverhältnissen. Armut
im Alter treffe besonders jene Frauen, die aufgrund von
Erwerbsunterbrechungen und niedrigen Löhnen nur kleine Renten beziehen,
heißt es in einer Presseerklärung der SPD-Frauen. „Armut bedeutet
gesellschaftliches Abseits und führt zu Benachteiligungen in der Bildung,
zu gesundheitlichen Schäden und zu Perspektivlo-sigkeit“, so
Marietheres Hölscher, stellvertretende Vorsitzende der Emsdettener
AsF-Frauen. „Wir können es uns nicht leisten, dass immer mehr Menschen
arm sind“, so die beiden AsF-Vorsitzenden. |