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„Faire Chancen für
Kinder“
SPD-Fraktion An
den Sehr
geehrter Herr Bürgermeister, die
vier Fraktionen möchten den folgenden Antrag in die Haushaltsberatungen
einbringen. Er soll am 16. März im Rat zur Abstimmung gestellt und vorher
in den entsprechenden Fachausschüssen beraten werden. Beschlussvorschlag:
Der Rat beschließt das Programm „Faire Chancen für
Kinder“, das sich aus den unten
angeführten Einzelpunkten zusammensetzt. Die einzelnen Positionen sollen
zum neuen Kindergarten-/Schuljahr umgesetzt werden, damit ausreichend
Vorlaufzeit für die Verwaltung verbleibt. Bereits
mehrfach haben die o.g. Fraktionen deutlich gemacht, dass sie eine Umstrukturierung des bisherigen Programms
„Familien gewinnen“ vornehmen wollen, um Kinder effektiver direkt zu fördern.
Nach einem ausführlichen Beratungsprozess mit Herrn Lehmkuhl –
Referatsleiter beim Landesjugendamt – und Herrn Prof. Schimke vom Kinderschutzbund haben sich wichtige Bausteine
herauskristallisiert. Weitere
Punkte haben wir aus gemeinsamer Verantwortung für die kommunalen
Finanzen zunächst zurückgestellt und wollen diese zu einem späteren
Zeitpunkt thematisieren. Gleichzeitig machen die o.g. Fraktionen damit
deutlich, dass sie Finanzverantwortung ernst nehmen und auch einen
deutlichen Beitrag zur Haushaltssanierung leisten. Im Einzelnen wird folgendes beantragt:
Daraus
können z.B. Sportbekleidung, Übernahme von Vereinsbeiträgen, Gebühren
für die Musikschule u.ä. finanziert werden. Die Mittel können u.a.
durch Fachkräfte der Offenen Ganztagsschulen, der
Kindertageseinrichtungen oder durch Lehrkräfte beantragt werden, damit
mit wenig bürokratischen Aufwand dafür gesorgt werden kann, dass diese
Kinder Zugang zu den Angeboten haben, die von anderen Kindern auch
wahrgenommen werden und auf die sie ansonsten aus finanziellen Gründen
verzichten müssen. Diese Verfügungsmittel stellen eine wichtige
Integrationsleistung dar, sichern die Teilhabe von Kindern am
gesellschaftlichen Leben und bauen Benachteiligungen ab.
Die
Verantwortung für die Maßnahme liegt beim Fachdienst Kinder und Jugend,
wie bei vielen anderen Kooperationen mit freien Trägern auch. Eine
Mitfinanzierung durch die Krankenkassen soll da, wo es
möglich ist, angestrebt werden. Die Verwaltung wird beauftragt, vor den
Sommerferien im Jugendhilfeausschuss Überlegungen zu diesem Projekt
vorzustellen.
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