SPD diskutiert öffentlich über

andere Tarifstrukturen im Energiebereich

                  am:   17. Februar

                  um:   19.00 Uhr

                  im:     Handelshof Wefers

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen!

 

„Die SPD in Emsdetten hat im Aufsichtsrat der Stadtwerke beantragt, einen günstigen Grundtarif für Strom und Gas einzuführen.“ so Sabine Böcker-Münning, stellvertretende Vorsitzende der SPD. Damit soll eine notwendige Grundmenge an Energie kostengünstiger werden, der Mehrverbrauch hingegen könnte damit progressiv teurer werden. Desweiteren dürfte ein derart gestalteter Tarif zur Energieeinsparung anreizen. Diese Idee soll nunmehr mit der Bürgerschaft öffentlich am Dienstag, dem 17. Februar diskutiert werden. Fachkundige Diskussionspartner für das Podium sind Helmut Lehmann, Geschäftsführer der Stadtwerke, sowie der Energieexperte vom Wuppertal-Institut, Oliver Wagner.

Die Auswirkungen von Energiepreissteigerungen auf die Verbraucherinnen und Verbraucher, auf die Wirtschaft und auf die öffentlichen Haushalte sind zum Gegenstand einer breiten Diskussion geworden. Mittlerweile liegen eine Vielzahl teilweise konkurrierender Maßnahmen- und Konzeptvorschläge vor, in denen politische Parteien, Gewerkschaften, Sozialverbände und andere Akteure aus ihrer jeweiligen Perspektive beschreiben, wie den Energiepreissteigerungen wirksam begegnet werden soll, um soziale Härten bei Personen mit geringem Einkommen zu verhindern. Vorschläge, die in diesem Zusammenhang entwickelt wurden, sind der so genannte „Sozialtarif“ oder ein „günstiger Basistarif“. Doch welche Auswirkungen hätten solche Tarife? Wie genau sehen die Vorschläge aus? Wie würde er sich auf die Personengruppe auswirken, die besonders stark von hohen Energiepreisen betroffen ist? Ist es sinnvoll und überhaupt möglich, soziale Probleme durch eine Vorgabe der Stromtarife zu lösen? Und gibt es Alternativen zu dieser auf den ersten Blick populär erscheinenden Tarifvorgabe?

Antworten auf diese und weitere Fragen werden sowohl vom Energieexperten Oliver Wagner vom Wuppertal Institut als auch von Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Lehmann erwartet.