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aus
der EV vom 18.09.09
Raser und Laster bremsen
Anwohner
des Buchenwegs fordern Maßnahmen im Schulterschluss mit der SPD
EMSDETTEN
■ Rücksichtslose Geschwindigkeitsüberschreitungen,
verbotswidrige LKW-Durchfahrten und parkende Autos, die Fußgänger und
Radfahrer behindern - mit all diesen
Problemen müssen sich die Anwohner des Buchenwegs zu lange herumschlagen.
Am
Mittwochabend konnten sie im Restaurant „II Gabbiano”
nicht nur ihrem Ärger Luft machen,
sondern sich auch mit Vertretern der SPD-über mögliche Lösungswege
austauschen.
SPD-Vorsitzender und Initiator Harald Lude, dessen Wahlbezirk den
Buchenweg einschließt,
sagte in seiner Begrüßung: „Ich fühle mich besonders verpflichtet,
die Sorgen
der Bürger ernst zu nehmen.“
Unhaltbare
Zustände
Des
Weiteren bezeichnete er die Verkehrsverhältnisse am Buchenweg als
„unhaltbare Zustände“ und bekräftigte sein Interesse an den Vorschlägen
der Anwohner: „Wir sind hier nicht die Belehrenden, sondern die Lernenden
und wollen Ihre Ideen auf Umsetzbarkeit
prüfen, um sie dann dem Rat und seinen Ausschüssen vorlegen zu können.“
Als Fachleute diskutierten unter anderem der SPD-Fraktionsvorsitzende
Dr. Thomas Kock, Architektin Edith Breitzmann, Helmut Laumann als
Vertreter des Bauausschusses sowie der „fraktionseigene
Polizeibeamte“ Dieter Tillmann mit den Anwohnern.
Weil enorme Geschwindigkeitsüberschreitungen in der 30-Kilomter-Zone
Buchenweg nicht zuletzt als Bedrohung für die Gesundheit der Bewohner
- vor allem auch ihrer Kinder,
- aufgezeigt wurde, ist angedacht, die Vorfahrtsregelung zu ändern. Der
Buchenweg wäre dann keine Vorfahrtsstraße mehr.
Andere. Lösungs-Möglichkeiten könnten nach Meinung von Anwohnern
und SPD eine Verengung
der Straße, insbesondere an Bushaltestellen, oder die Errichtung von
bremsfördernden
Aufsätzen Anfang und Ende des Buchenweges sein. Raser bremsen möchte
man aber auch durch die Installation so genannter „Impac-Messgeräte“,
die den Verkehrsstrom
zu verschiedenen Tageszeiten protokollieren und langfristig zu gezielten
Kontrollen durch Blitzer führen könnten.
Lastwagen
umleiten
Auch
ist angedacht, das Durchfahrtsverbot für LKW durch die Verbesserung der
Beschilderung
deutlicher hervorzuheben, oder Lastwagen schon ab Autohaus Hakvoort
umzuleiten.
Harald Lude erklärte zum Abschluss: „Wir haben die Ideen aufgenommen
und werden nun unsere politischen Möglichkeiten nutzen, um etwas
Positives zustande zubringen.“ -jul
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