aus der EV vom 3.10.2009

Kock und Lude an der Spitze
SPD-Fraktion stellt Weichen für die künftige Ratsarbeit

Dr. Thomas Kock
Vorsitzender
Harald Lude
stellv. Vorsitzende
Sabine Böcker-Münning
2. stellv. Vorsitzende
Gaby Brückner Kassiererin

EMSDETTEN ■ Während auf Bundesebene an der Spitze der Partei drastische perso­nelle Konsequenzen aus dem Wahldebakel gezogen werden, setzt die SPD in Emsdetten auf Kontinuität.

Ihren Vorsitzenden hat die SPD-Ratsfraktion dann auch einstimmig wiedergewählt. Dr. Thomas Kock wird in den nächsten Jahren an der Spit­ze der Fraktion stehen.

Er betonte, die SPD sei sich ihrer Verantwortung be­wusst. Und mit Blick auf die Arbeit im Rat: Die SPD werde mit allen anderen Fraktionen Ge­sprä­che führen. „Nachdem Thomas Huesmann bereits öffentlich angekündigt hat, die CDU wer­de dem kom­menden Haushalt nicht zu­stimmen, werden die Haus­haltsbera­tun­gen si­cher­lich nicht einfach“, strich Dr. Kock heraus. Dieses Verhal­ten der CDU sei aller­dings nicht nachvollzieh­bar, da die Zahlen für den Haushalt noch gar nicht vorliegen wür­den.

Verschlechtert

Klar ist laut aktuellem Presse­text der SPD bisher nur, dass sich die Haushaltslage gegen­über den letzten Jahren deut­lich verschlechtert hat.

Richtig investieren

Als Ziel der SPD bezeichnete es Kock, weiterhin das Geld für notwendige Investitionen - zum Beispiel im Bereich der Schulen - zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig das Thema der sozialen Gerech­tigkeit stärker in den Vorder­grund zu rücken. „Wir möch­ten einen strukturell ausgegli­chenen Haushalt erreichen“, betonte Dr. Kock. Hierfür wer­de die SPD um Mehrhei­ten im Rat werben.

Als stellvertretender Frakti­onsvorsitzender wurde auch Harald Lude einstimmig be­stä­tigt, zweite stellvertreten­de Vor­sitzende wird Sabine Böcker-Münning. Als Frakti­onskassiererin wurde Gaby Brückner gewählt.

Die SPD möchte außerdem im neuen Rat die erste ehren­amtliche Bürgermeisterin stel­len. Hierfür wird Marita Haude kandidieren, die als Bürger­meis­terkandidatin während der Kommunalwahl ein gutes Er­geb­nis für ihre Partei erzielt hatte.