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aus
der EV vom 18.0208

Bonus für Solarenergie
SPD-Ortsverein
wählt Böcker-Münning für David in den Vorstand / Ziele gesteckt
EMSDETTEN
■ Der SPD-Ortsverband hat eine neue stellvertretende
Vorsitzende. Sabine Böcker-Münning wird die Aufgabe von Vorgängerin
Petra David übernehmen.
Das beschlossen die Sozialdemokraten am Samstag während ihrer Jahreshauptversammlung
bei Beckwermert.
Vor
den Wahlen hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete
Dr. Reinhold Hemker das neue sozialpolitische Programm der SPD vorgestellt
unter dem Titel „Nah beim Menschen- Deutschland-Dialog.“ Dabei hob
er besonders
hervor, dass man den Menschen keine falschen Versprechungen
machen dürfe. Nur mit einem ehrlichen Programm könne nachhaltige
Politik gemacht werden, sage Hemker. Ein faires, offenes und ehrliches
Miteinander
von Bürgern und Politik sei somit die Grundvoraussetzung. Abschließend
forderte er all seine Parteigenossen auf, die Bürger genau über die
Ziele der SPD zu informieren, um so möglichst viele Wählerstimmen zu
sichern.
Eine
Bilanz der Aktivitäten
der SPD in Emsdetten
zog der Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Kock. Er strich heraus, dass es
sich um eine ehrliche und an keiner Stelle gefälschte Bilanz handle.
Nochmals betonte er die Forderung
seiner Partei, eine Gesamt- oder Gemeinschaftsschule
in Emsdetten einzurichten. Betrachte man die immer weiter sinkende
Geburtenrate, so Kock, müsse man feststellen, dass es unmöglich sei,
alle Schulen in Emsdetten zu halten. Ohnehin halte die SPD daran fest,
dass Lehrmittelfreiheit
ein vorrangiges Ziel bleiben müsse.
Thomas
Kock hatte auch im Bereich Umweltschutz ein SPD-Paket geschnürt. „Ein
Bonussystem
für Solarenergie muss eingeführt werden“, sagte er. Zum normalen Grundstückspreis
in Neubaugebieten soll eine Summe X kommen. „Wer sich allerdings
dann für die Solarenergie entscheidet, für den fallen diese zusätzlichen
Kosten weg“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende. So solle ein
kleiner, aber wirksamer und nachhaltiger
Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. „Es muss insgesamt verstärkt
darauf geachtet werden, dass unterstützende Gelder auch dort ankommen,
wo sie wirklich gebraucht werden", betonte Kock und kam zum
Schluss: „Wir haben einiges zu tun!“, forderte er seine Genossen
mit Blick auf die Kommunalwahlen 2009 auf, für diese Ziele zu werben. ■ ric
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