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Podiumsdiskussion
Kindswohlgefährdung
Karl Heinz Stevermüer stellte dazu das Vorgehen des
Jugendamtes vor. Er machte deutlich, dass bei einer akuten Gefährdung
der Kinder nach wie vor eine Heimerziehung die richtige Maßnahme
darstelle. Er erläuterte aber auch die vielen Maßnahmen der Stadt, die
hier bereits im Vorfeld ergriffen werden, um eine Heimunterbringung zu
verhindern. Insbesondere das neue Frühwarnsystem wurde dabei von ihm
hervorgehoben. Marita Haude und Matthias Münning betonten die besondere
Verantwortung auch der Kindergärten und Schulen. Für Marita Haude ist
es notwendig, dass die Stadt hier weiter in die Strukturen investiert
und die Ganztagsplätze als Angebot weiter ausgebaut werden. Dieses sei
auch gerade bei problematischen Familiensituationen eine große Hilfe.
Gerade die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Jugendamt sei in der
letzten Zeit weiter verstärkt worden. Ein weiterer wichtiger Punkt, den Elmar Schumacher an die Landtagsabgeordnete Elisabeth Veldhues weiter reichte, war die Erhöhung der Elternbeiträge in den Kindergärten. Dies sei der völlig falsche Weg. Für Marita Haude muss die Vision darin bestehen, auf die Dauer Kindergartenplätze völlig gebührenfrei anbieten zu können. |