Demografische Entwicklung bietet die Chance für Ausbau der Betreuung für unter Dreijährige

„Wir müssen in Emsdetten die Betreuung der unter Dreijährigen deutlich verbessern“, fasste Marita Haude die Position der SPD zusammen. Zwar sinkt die Zahl der Kinder im Kindergartenalter zwischen 2000 und 2015 deutlich um rund 25%, aber diese dramatischen Veränderungen bergen auch Chancen. Bei den Beratungen des Haushaltentwurfs 2007 für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sprachen sich die Emsdettener Sozialdemokraten dafür aus, die freiwerdenden Kindergartenplätze für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren zu nutzen.

Die Verwaltung des Jugendamtes solle frühzeitig mit den Trägern der Tagesrichtungen für Kinder Lösungswege erarbeiten, wie dem veränderten Bedarf von Eltern entsprochen werden könne. Keinesfalls dürfen Kindergartengruppen geschlossen werden, sondern der Ausbau der Plätze für Kinder zwischen ein und drei Jahren müsse offensiv umgesetzt werden. Auch gibt es weiterhin Bedarf zusätzliche Plätze für die Übermittagsbetreuung von Kindern im Alter von drei bis zum Beginn der Schulpflicht. Nach Ansicht der SPD ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf die wichtigste Forderung die erfüllt werden muss, damit Emsdetten familienfreundlicher werden kann.