|
Schulbücher gehören zur
Grundsicherung Schulbücher
gehören zur Grundsicherung. Dies macht die SPD-Ratsfraktion
in einem Antrag bei der Stadt deutlich und setzt sich ein für eine
Beibehaltung des Kostenzuschusses von Schulbüchern für Emsdettener
Schüler, deren Eltern über ein geringes Einkommen verfügen. „Die
nun vorgesehene Streichung seitens der Stadtverwaltung können und
wollen wir als Sozialdemokraten nicht akzeptieren und darf schon gar
nicht alleine von der Stadtverwaltung entschieden werden. Das Thema gehört
öffentlich diskutiert und beraten“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende
Harald Lude. Zum
Hintergrund: Die Landesregierung hat die Mittel für den Kostenzuschuss
von Schulbüchern gestrichen. Den Städten bleibt hingegen freigestellt,
den Zuschuss für Schulbücher weiter zu geben oder nicht. Für Emsdetten
handelt es sich hierbei um eine Zuschusssumme von ca. 15.000 €. „Es
darf nicht auf Kosten von Bürgern und Bürgerinnen mit geringem Einkommen
gespart werden. Die betroffenen Schüler in Emsdetten müssen weiterhin
mit Schulbüchern versorgt werden. Hier muss die Stadt Mittel und Wege
finden“, erklärte dazu Gerd Endemann. Zu
berücksichtigen sei, dass für die Eltern neben den Kosten für die Bücher
erhebliche weitere Kosten entstehen, die für viele Geringverdienende
oder Arbeitslose kaum oder gar nicht aufzubringen seien. Die SPD-Fraktion nahm die öffentliche Diskussion um die Schulbücher auch zum Anlass, über das Thema Armut in Emsdetten neu zu diskutieren. Einig ist man sich, dieses Thema in den nächsten Wochen im Rat in den Mittelpunkt der Beratungen stellen zu wollen. „Es kann nicht angehen, dass die Stadt Millionenbeträge für den Bahnhof oder die Innenstadtgestaltung ausgibt, der Bürgermeister und die CDU aber kein Geld für die Schulbücher oder einen Sozialpass bereitstellen wollen“, so Marita Haude abschließend. |